Gegen Einspurigkeit am Einbahnring in Gleisdorf!

Gegen Einspurigkeit am Einbahnring in Gleisdorf!

Aus einem Pressegespräch:

Die FPÖ hat als einzige Fraktion im Gemeinderat gegen das geplante Verkehrskonzept gestimmt.

Spörk: „Der geplante einspurige Einbahnring wird das Verkehrsproblem in Gleisdorf nicht lösen!“
Der stellvertretende FPÖ-Stadtparteiobmann Willibald Spörk, der im Gleisdorfer Gemeinderat sitzt, erörterte insbesondere die Verkehrssituation rund um den geplanten Einbahnring. Dieser verläuft derzeit bekanntlich zweispurig rund um die Innenstadt und stellt damit die Hauptschlagader des Verkehrs dar. Das von ÖVP und Grünen präsentierte neue Konzept sieht die völlige Eliminierung der zweiten Spur und die Reduktion auf lediglich eine vor. Der gewonnene Platz soll für den Radverkehr genutzt werden. Die FPÖ Gleisdorf spricht sich deutlich gegen das geplante Konzept aus. „Dass aufgrund der gesetzlichen Anforderungen in manchen Teilabschnitten eine neue Verkehrslösung notwendig sein wird, liegt auf der Hand. Aber die völlige Eliminierung der zweiten Spur ist für uns Freiheitliche nicht nachvollziehbar. Dadurch wird man das Verkehrsproblem in Gleisdorf nicht lösen können, immerhin wird der Individualverkehr in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen. Dass alle Pendler aufgrund des neuen Fahrradstreifens künftig auf das Fahrrad umsteigen werden, ist realitätsfremd“, so Spörk, der andere Lösungsvorschläge einbringt: „Punktuell könnten die gesetzlichen Anforderungen auch durch Druckknopfampeln oder Fußgängerinseln bei den Übergängen erfüllt werden, ohne dass ein Komplettumbau nötig ist. Zudem sollte man sich auch Gedanken über die Auswirkungen auf die Innenstadtwirtschaft machen, immerhin hätte diese mit Umsetzung des neuen Konzepts massive Einbußen zu verzeichnen“, begründet Spörk die ablehnende Haltung der FPÖ gegenüber des reinen Prestigeprojekts.

Spörk zusammenfassend: "Diesem Gesamtkonzept können wir nicht zustimmen. Wir befürchten einen enormen Stau, wenn die Straße einspurig werden soll."